Hilflos…

Die letzten anderthalb Wochen waren anstrengend. Und das waren sie beileibe nicht nur für uns Eltern.

Der Mund- und Racheninfekt der kleinen Süßen hat sich einen Tag nach dem KiA Besuch als Aphten herausgestellt. Habe Google daraufhin bemüht und ein bisschen was dazu gefunden.

Aphten sind kleine Bläschen auf Lippen, Zunge und Schleimhäuten im ganzen Mundbereich. Sie können aber auch am Auge auftreten. Die Bläschen sind sehr schmerzhaft und führen auch zur Entzündung des Zahnfleischs.
Sie können unterschiedliche Ursachen haben, wie z.B. Herpesviren oder Stress. Die Infektion dauert etwa 1-2 Wochen je nach Anzahl und Behandlung. Die Bläschen trocknen mit der Zeit ein und verschwinden. Aphten treten meist bei Kleinkindern bis 3 Jahren auf, können aber auch später immer mal wieder kommen. Ob sie ansteckend sind, können die Ärzte noch nicht mit Gewissheit sagen. Das hängt wahrscheinlich von der Ursache ab und wie empfänglich das Gegenüber für eine Infektion ist.

Unsere Süße hat in dieser Woche sehr gelitten. Sie hatte mindestens vier Aphten im Mund und das Zahnfleisch war oben und unten blutrot entzündet. Dazu das hohe Fieber – das alles hat sie sehr geschwächt. Sie hat tagelang nicht gegessen und getrunken. Wenn sie mal etwas zu sich genommen hat, hatte sie große Schmerzen.
Das Schlimmste für mich als Mama war es, dass ich ihr nur wenig Linderung verschaffen konnte. Die Salbe, die der Arzt verschrieben hatte, wollte sie sich nicht auftragen lassen. Wir haben dann langsam herausgefunden, dass trinken mit Strohhalm erträglich ist und kalter Joghurt und Eis immer essbar sind. Später kam dann selbst angerührter Grießbrei dazu (ihr jetziges Lieblingsfrühstück).
Erste und effektivste Aufmunterung für uns alle war das Strassenfest am Samstag. Die Süße war fieberfrei, daher haben wir uns unter Leute und vorallem Kinder gewagt. Das Spielen und Toben hat der Maus so gut getan, dass sie wieder angefangen hat zu trinken und Mut gefasst hat, auch mal was zu essen. Dann brachte die Nachbarin noch homöopathische Streukügelchen- perfekt.

Die Aphten sind mittlerweile Geschichte, die Zahnfleischentzündung ist auch fast ausgestanden. Was bleibt ist die Verstopfung. Aber auch das werden wir mit viel Geduld in den Griff bekommen. Hoffentlich. Arme Maus. Wenn sie die Medikamente nur nehmen würde. Die Alternative Klistier will ich nicht zu häufig anwenden müssen. Aber auch hier leidet mein Herzstück tagtäglich unter Schmerzen. Und wieder bin ich macht- und hilflos….

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Eingeordnet unter Kinder, Kinder..., Leben

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