Beltane – der Tanz um das Feuer

Die kalte Zeit – vergangen nun.
In Wald und Garten erblühen – des Frühjahrs erste Run’n

Ein Baum – im Zentrum junger Gedanken.
Herz und Tanz – einander verbandeln.

Das Leben sprüht – die Göttin lacht
Ein Feuer – entzündet in dunkler Nacht.

Die Alten und Weisen – von der Zeit bedacht
Feiern das Fest – in aller Pracht

Der Jahreskreis – beginnt sich zu drehen
In dieser Nacht – das Leben ersteht.

Alter und Jugend – Flammen und Rauch
Der Sprung übers Feuer – dies will der Brauch

Beltane, das Fest – des Alten
des Neuen – des Lebens.


Ein begabter Dichter bin ich bestimmt nicht, aber diesmal wollten die Zeilen anders verpackt sein. Ein wenig möchte ich euch aber trotzdem noch in mehr prosaischer Form zu diesem Jahreskreisfest erzählen (und erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit).

Beltane, hier zu Lande besser bekannt als Walpurgisnacht, ist der ursprüngliche Beginn des Jahreskreises und ähnlich wie Samhain ist auch heute die Grenze zwischen den Reichen nur dünn. Nun erwacht die Natur wieder zu vollem Leben, wird fruchtbar und versorgt uns mit allem, was wir brauchen. Es beginnt die lebenspendende Zeit der Erneuerung, in der alles wächst und gedeiht. Der Beginn dieser Zeit war für unsere Vorfahren existentiell und wurde daher mit entsprechender Hingabe gefeiert. Geschmückte Maibäume werden jungen Frauen vor die Tür gestellt, im Dorf steht ein Baum zum Bändertanz bereit. Er steht ebenso für Fruchtbarkeit und beginnendes Leben wie das traditionell entzündete Feuer. Junge Paare springen darüber und gelten danach gemeinhin als verlobt. Sonnengott und die jungfräuliche Göttin finden zu einander und legen die Grundlage für ein fruchtbares Jahr. Ausgelassenheit, Wonne und Freude am Leben stehen heute Nacht im Vordergrund. Die Freude an der Vielfältigkeit und dem Überfluss der Natur und dem Leben soll in den nächsten Monaten im Vordergrund stehen. Lasst uns die erwachende Natur begrüßen und eine magische Nacht verbringen.

Unser Tag ist heute leider hauptsächlich von Arbeit und Terminen bestimmt. Doch vielleicht finden wir die Zeit, im Garten die Natur, die Freude und das Leben mit Tanz und (kleinem) Feuer zu feiern .

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Eingeordnet unter Alltagsgeschehen, Leben

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