Der Drang nach Organisation

Das Jahr hat gerade begonnen, die besinnliche Zeit ist gerade vergangen und man sollte ja annehmen, dass der Erholungsfaktor noch anhalten würde. Was soll ich sagen – wohl eher nicht. Vor einer Woche ist bei uns der Alltag wieder eingezogen. Die Maus geht in den Kindergarten und ich gehe ebenfalls seit einer Woche wieder zur Arbeit. Nur der GöGa hatte eine Woche Karenz – allerdings unfreiwillig durch eine böse Erkältung.
In diesen Alltag muss ich mich erst wieder hineinfinden. Nach einem langen Arbeitstag fallen mir mit Betreten des Hauses fast die Augen zu, jede Hausarbeit und jede Kinderbeschäftigung fallen schwer. Außerdem sehne ich mich nach ein bisschen mehr Ordnung und Organisation im Haushalt. Denn die ist mir über die Feiertage irgendwie durcheinander gekommen. Organisation und Ordnung verbinde ich für mich vor allem mit Ruhe im Alltag. Routine. Gelassenheit. Raum um flexibel zu bleiben. Nach jedem Bruch im Alltag (Urlaub, Krankheit, Feiertage, völlig ausgefüllte Wochen und Wochenenden) bemerke ich, wie sehr ich diesen Rhythmus und den Takt brauche.

Dazu kommt der Wunsch, mir dieses Jahr konkrete Ziele zu setzen, um ein wenig Vorankommen im Haus und in meinem Leben sichtbar zu machen. Bisher türmt sich nur ein Berg Arbeit, Aufgaben und eine Menge Ideen vor mir auf und droht, über mir zusammenzubrechen. Und genau dem gilt es nun entgegenzuwirken. Ich sehe mich am Ende des Jahres definitiv nicht als zerschlagenes Opfer dieses Berges, sondern als siegreicher Sportler, der zwar mit einigem Training und Anstrengung, am Ende aber erfolgreich, sein Ziel erreicht hat.

Auf dem Jahresplan stehen also einige größere und kleinere Projekte, die über das Jahr bearbeitet werden wollen. Folgende Ziele habe ich bisher identifiziert:

  • die Hausarbeit nachhaltig in den Griff bekommen
  • Das Gäste- und Nähzimmer fertigstellen
  • eine Gartenplanung erstellen und die ersten Schritte umsetzen
  • Familienzeit und Partnerzeit als feste Termine einplanen
  • Erdgeschoss fertig ausstatten (Gardinen, letzte Möbelstücke, Dekoration ergänzen)

So, wie ich mich kenne, beginne ich mit allen Zielen gleichzeitig, habe tausend Ideen, Vorstellungen und Planungen und bin spätestens Ende Februar völlig erschöpft. Daher werde ich diese Ziele in den nächsten Wochen zum einen genauer definieren und sie in kleine Happen aufteilen. Jeder Happen bekommt seinen Zeitraum und einen Zeitpunkt, an dem er erledigt sein sollte. Weil aber immer alles anders kommt als geplant und überhaupt, bin ich gespannt, wie sich die Ziele entwickeln. Ich werde euch über die Wochen darüber auf dem Laufenden halten.

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