Sechs Wochen zu viert – die Babyflitterwochen gehen zu Ende

Mein kleiner Schatz, jetzt bist Du schon sechs Wochen alt. Wie schnell ist die Zeit vergangen und Du hast Dich rasant entwickelt.
Nach dem etwas holprigen Start haben wir doch so langsam zu einander gefunden. Die ersten Wochen waren hart, erst durch den langen Krankenhausaufenthalt und dann durch das Herantasten an die für uns passende Fütterroutine. Aber ich denke, so langsam kommen wir der Sache näher.

IMG_0500

Mit sechs Wochen …

…. wiegst Du 4300g und bist 57cm groß

…. hast Du einen unstillbaren Hunger, vorallem so ab 18Uhr

…. schläfst Du zwischen 4 und 6 Stunden in der Nacht. Manchmal muss ich Dich sogar morgens zum Essen wecken. Am liebsten schläfst Du auf Mamas Bauch, die Nase fest an die Haut gedrückt.

…. stillst Du gerne bis zu drei Stunden. Das Trinken an der Brust klappt trotzdem mittlerweile sehr gut (auch wenn Du seeeehhhr langsam trinkst und gerne einschläfst). Nach den Tagen mit Fläschchenfütterung im Krankenhaus ist das ja nicht selbstverständlich.

…. trinkst Du etwa 170-190 ml Muttermilch aus der Flasche. Wo steckst Du das alles hin?

…. brauchst Du weiterhin keinen Schnuller. Schon im Krankenhaus fandest Du das Ding eher doof. Mamas kleiner Finger hilft über die schlimmsten Momente hinweg.

…. werden Deine Bewegungen kontrollierter, vorallem mit den Beinchen kannst Du nun wesentlich besser umgehen.

…. findest Du Farben, Muster, Licht und Schatten super spannend. Auch der Teddybär oder Mamas Gesicht sind hochinteressant und müssen genau inspiziert werden.

…. findest Du wickeln und anziehen nach wie vor doof, aber akzeptierst es als notwendig. Speziell das Anziehen von Pullovern und Ausgehanzügen könnte Deiner Meinung nach gerne ausfallen.

…. verschläfst Du Spaziergänge und die meisten Autofahrten.

…. bist Du ein sehr ruhiges, ausgeglichenes Baby. Es sei denn, es geht ums Essen, da kennst Du keinen Spaß.

Und mein großer Schatz?

Seit der kleine Bruder eingezogen ist, hat sich unser Alltag und damit auch alles, was bisher für Dich vertraut war, sehr verändert. Erst war da die lange Zeit im Krankenhaus, in der Du mich sehr vermisst hast. Bauchschmerzen und Durchfall waren die Folge. Am Ende wolltest Du uns nicht mehr besuchen, wenn Du uns nicht mitnehmen darfst nach Hause. Und dann war es endlich soweit: das Brüderchen ist zu Haus. 

Es ist nun unruhiger im Haus, ständig ist das Brüderchen auf Mamas Arm und Mama hat weniger Zeit zum kuscheln. Dazu kommt, dass ich mehr Hilfe und Unterstützung im Haushalt brauche und Dich konsequenter und öfter miteinbeziehe. Du hilfst mir aber gerne und freust Dich meist, wenn ich um etwas bitte, dass Du mir helfen kannst – natürlich nicht immer, aber doch die meiste Zeit :-). Unsere Rituale sind leider anfangs etwas zu kurz gekommen, aber wir haben einen neuen Weg gefunden und ich denke, wir sind beide fürs erste zufrieden damit. 

Du bist mit Stolz und Feuereifer die große Schwester und erzählst jedem von Deinem kleinen Bruder. Dazu hast Du ein enormes Verantwortungsbewusstsein entwickelt, denkst bei der Pflege und im Alltag ganz viel mit und versuchst, alle „Probleme“ schon vorher zu erkennen. Auch wenn Du manchmal sehr ungestüm mit dem kleinen Mann umgehst:eine bessere große Schwester kann er sich gerade nicht wünschen.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Kinder, Kinder..., Leben

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s